Diözesanratswahlen

Claudia Kutscher aus Bellamont, Matthias Merath aus Achstetten, und Dorothea Treiber aus Laupheim wurden zu den drei Laienvertretern des Dekanats Biberach im Diözesanrat gewählt. Marlene Müller aus Riedlingen ist Ersatzmitglied.

Vom 7. Dezember 2020 bis 8. Januar 2021 fand die Wahl der Laienvertreter und Laienvertreterinnen des Elften Diözesanrats statt. Aufgerufen zur Wahl waren dabei die 955 stimmberechtigten Kirchengemeinderäte. Die Wahl fand als Briefwahl statt. Die Wahlbeteiligung lag bei 54 Prozent. Für die künftig drei Sitze – anstatt vier – der Laienvertreter des Diözesanrats für das Dekanat Biberach wurden gewählt: Claudia Kutscher aus Bellamont mit 422 Stimmen, Matthias Merath aus Achstetten mit 344 Stimmen und Dorothea Treiber aus Laupheim mit 297 Stimmen zu den drei Laienvertretern des Marlene Müller aus Riedlingen ist mit 242 Stimmen Ersatzmitglied. Dietmar Bartnik aus Riedlingen und Dr. Jürgen Kniep aus Biberach sind nicht mehr zur Wahl angetreten.

Claudia Kutscher (50) ist derzeit Kindergartenleiterin aus Bellamont, verheiratet und hat drei Töchter. Sie ist seit 2007 schon Mitglied im Diözesanrat. Sie brachte sich dabei vor allem im Stiftungsrat „Lebensraum für die Familie und Soziales Wohnen“ und im Vergabeausschuss „Zukunftsfond Kindergarten“ ein. Folgendes Ziel hat Kutscher als Diözesanrätin: „Ich möchte die pastorale Entwicklung im Dekanat und in der Diözese begleiten und Ansprechpartnerin sowie Multiplikatorin für die Kirchengemeinderäte sein.“

Matthias Merath (26) ist Finanzbeamter aus Achstetten und wird nun neu in den Diözesanrat einsteigen. Er möchte sich auch mit seiner beruflichen Erfahrung im Diözesanrat einbringen vor allem in seiner Funktion als Kirchensteuerrat. Eine „Gute Verwendung der Kirchensteuermittel“ ist ihm besonders wichtig. Zudem möchte er Anliegen / Bedürfnisse der Jugend/ jungen Erwachsenen vertreten. Und der „Jugend eine Stimme geben. Er bringt dafür auch schon 10 Jahre Erfahrung als Jugendvertreter im Kirchengemeinderat mit.

Dorothea Treiber (58) ist Sonderschullehrerin aus Laupheim, verheiratet und hat drei Kinder. Sie ist seit 2018 durch eine Nachwahl Mitglied des Diözesanrats und möchte nun die Arbeit weiterführen und neue Impulse einbringen. Dorothea Treiber möchte als Diözesanrätin „gerne mithelfen, das Gesicht der Kirche in unserer Diözese, im Dekanat und in der Kirchengemeinde so attraktiv zu gestalten, dass viele sich in ihr zuhause fühlen können.“

Nach der Überprüfung der Wahl durch den Diözesanwahlausschuss findet die konstituierende Sitzung des Elften Diözesanrats am 5./6. März 2021 statt.
 

Was der Diözesanrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart ist:

Als Pastoralrat berät er den Bischof und die Diözesanleitung in pastoralen Fragen und bei der Errichtung wichtiger diözesanerEinrichtungen. Er fördert die Arbeit in anderen kirchlichen Gremien und Organisationen (z.B. KGRs, Ortsverbände) und entsendet Vertreter/innen u. a. in überdiözesane Gremien.

Als Katholikenrat vertritt er 1,85 Mio. Katholik/innen in der Diözese. Er kann in deren Namenzuwichtigen Angelegenheiten öffentlichStellung beziehen.

Als Kirchensteuervertretung entscheidet er über Höhe und Verwendungder Kirchensteuer in der Diözese. Erbeschließt die Zuweisung vonKirchensteuermitteln an dieKirchengemeinden sowie denDiözesanhaushalt.